• Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern

Aktuelles

CDU erörtert Marsberger Gesundheitspolitik

Marsberg. " Das Sicherstellen einer ausgezeichneten ärztlichen Versorgung ist und bleibt ein Hauptziel unserer Arbeit." - Mit diesen Worten fasste der Vorsitzende des CDU - Stadtverbandes, Michael Rosenkranz, das Ergebnis einer Diskussion zusammen, an der neben dem Parteivorstand auch viele Bürger des Stadtgebietes teilnahmen, die sich seit Jahren engagiert  für das Gesundheitswesen in Marsberg einsetzen.

Ulrich Eilebrecht, Hans Runte, Superintendent Alfred Hammer und Propst Norbert Schröer waren der Einladung der CDU Marsberg gefolgt und stellten ihre gemeinsamen Aktivitäten für den Gesundheitsbereich dar. Ihnen gehe es darum, sich parteiunabhängig für eine, der Bevölkerung Nutzen bringende Gesundheitspolitik einzusetzen. Ulrich Eilebrecht: "Wir verfügen in Marsberg über ein gut positioniertes und äußerst leistungsfähiges Krankenhaus, eine hoch spezialisierte LWL-Klinik und ein breites Angebot an niedergelassenen Ärzten. Aber es geht auch darum, an Morgen und Übermorgen zu denken, um auch die künftige Versorgung sicherzustellen und eventuell diese weiter auszubauen."

In vielen Diskussionsbeiträgen wurde deutlich, dass die Bevölkerung die Politik in der Pflicht sieht, günstige Rahmenbedingungen zu schaffen. Der Landtagsabgeordnete Matthias Kerkhoff verdeutlichte an mehreren Beispielen diese Aufgabe und sagte zu, sich auch weiterhin als Mitglied des Landtagsausschusses, Gesundheit und Soziales, für eine Planung einzusetzen, die auch die Unterschiede zwischen Stadt und Land sinnvoll berücksichtigt.
Bürgermeister Hubertus Klenner verwies auf die bereits in Marsberg gestarteten Initiativen, um junge Ärzte in die Stadt an der Diemel zu holen. Er verdeutlichte, dass eine gute ärztliche Versorgung auch Auswirkung auf die Wirtschaft einer Kommune habe. Klenner:" Nur wenn eine gute und umfangreiche ärztliche Versorgung dauerhaft vorliegt, können unsere Betriebe sich erfolgreich um dringend benötigte Spitzenkräfte bemühen". Die Bündelung aller Kräfte sei notwendig, um ein positives Gesamtbild der Stadt Marsberg und ihrer Region zu zeichnen.

Das Bild zeigt die Herren Kerkhoff, Klenner, Hammer, Schröer, Eilebrecht, Runte und Rosenkranz, von rechts.

CDU Marsberg diskutiert Nationalpark Egge

Marsberg. Die Pläne der Rot-Grünen NRW-Landesregierung, den Naturpark Eggegebirge in einen Nationalpark umzuwandeln, stoßen in der Bevölkerung auf große Vorbehalte. Grund genug für die Marsberger CDU, sich mit diesem Thema zu beschäftigen, da auch Flächen der Stadt Marsberg, unter anderem in der Gemarkung Meerhof, betroffen sind.

Volker Jung, Landtagsabgeordneter des Kreises Paderborn, wohnhaft in Lichtenau und damit ebenfalls im Eggegebirge, profunder Kenner der Materie, nannte im Rahmen einer CDU-Versammlung in Westheim eine Vielzahl von Fakten, die das von Minister Remmel (Bündnis 90 / Grüne) forcierte  Projekt in Frage stellen.
So sei das Streben nach einer höheren Schutzkategorie nicht zu begründen, zumal große Flächen des vorgesehenen Raumes bereits Naturschutzgebiete seien. Zudem sei das geplante Gebiet zerstückelt und erreiche nach jetziger Planung nicht die 10.000 ha, die für einen Nationalpark als Mindestgröße seitens der EU vorgesehen seien.

Besonders fragwürdig aber sei das Ausgrenzen der Bürger aus dem Nationalpark. Ca. 75 % der Fläche dürfen von der Bevölkerung nicht betreten werden. Wander- und Radfahrwege würden zurückgebaut,
und der stark eingeschränkte Holzeinschlag schade der besonders in Ostwestfalen ansässigen Holz- und Möbelindustrie und bedeute somit auch eine signifikante Einschränkung der städtischen Einnahmen. Dass das fehlende Brennholz künftig mit LKWs aus Polen und der Ukraine herangeschafft werden soll kann aus dem Mund eines Grünen-Politikers, der die Energiewende forcieren will nur wie
eine Farce klingen. Das darüber hinaus die Jagdpachtgelder wegfallen reduziert in Zeiten knapper Kassen die Einnahmen der Städte und Gemeinden zusätzlich.

Der Tourismus ist durch einen Nationalpark nicht zu steigern. Ein Beispiel aus der Eifel zeigt, dass lediglich kurzfristig ein positiver Effekt gegeben ist, weil viele Besucher "erst einmal gucken" wollten, dann aber feststellen müssen, dass sie in großen Teilen den Wald gar nicht mehr betreten dürfen und dann enttäuscht die Region verlassen. Mittel- und Langfristig seien die Zahlen dann insgesamt rückläufig und niedriger als vorher.

Volker Jung setzt sich, genau wie sein HSK-Landtagskollege Matthias Kerkhoff dafür ein, nicht gegen den Willen der Bürger einen unpassenden Nationalpark auszurufen. Beide kritisierten, dass
auf die Frage, welchen Effekt ein Nationalpark bringe, keine schlüssige Antwort gegeben werde. Sie schlugen dagegen vor, den jetzigen Naturpark zu stärken, den Naturschutz damit voranzubringen und somit den Tourismus dauerhaft zu erhalten.

Wie Bürgermeister Klenner und der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Michael Rosenkranz betonen, würden die Stadt Marsberg und die Marsberger CDU das Vorhaben weiterhin genau verfolgen. Eine

Informationsveranstaltung mit Fachreferenten aus ganz Ostwestfalen ist in Meerhof für Ende November vorgesehen.

Das Foto zeigt die Landtagsabgeordneten Volker Jung (Kreis Paderborn) und Matthias Kerkhoff (Hochsauerlandkreis), sowie den CDU Stadtverbandsvorsitzenden Michael Rosenkranz. (Von rechts nach links.)

 

 

 

Stadtparteitag des CDU-Stadtverbandes Marsberg

Marsberg. Ein Rückblick auf die Arbeit des vergangenen Jahres, die Vorstellung des
Landtagskandidaten Matthias Kerkhoff, kommunalpolitische Informationen vom Fraktionsvorsitzenden
sowie dem Bürgermeister, und die Ehrung langjähriger Parteimitglieder bildeten die Schwerpunkte des
CDU – Stadtparteitages in Westheim.
In seinem Bericht ging der Stadtverbandsvorsitzende Michael Rosenkranz vor allem auf die
Themenbereiche der vor ca. einem Jahr gegründeten Arbeitskreise ein. Die Intensivierung wichtiger
kommunalpolitischer Aufgaben habe sich als die richtige Zielrichtung erwiesen. So habe sich z.B. die
Bearbeitung der Herausforderungen des demografischen Wandels mit der Absicht, Marsberg auch für
künftige Generationen lebenswert zu erhalten, als ebenso effizient erwiesen, wie das Prüfen von
Möglichkeiten der Gewinnung und Einsparung von Energie zur Entwicklung eines tragfähigen
städtischen Konzepts, das nach wie vor darauf ausgerichtet seien müsse, die Bürger vor immer weiter
steigenden Kosten zu schützen. In seinem Bericht hob Rosenkranz besonders den Einsatz der
Frauen-Union im Rahmen des Stadtfestes hervor und erinnerte an die Durchführung der
Bildungsreisen des Ortsverbandes Meerhof.
Eberhard Banneyer berichtete als Fraktionsvorsitzender über wichtige Entscheidungen des Stadtrates.
Besonders erfreut zeigte er sich über die Einstellung der allgemeinen Vertreterin des Bürgermeisters.
Mit Frau Lindemann habe man die richtige Wahl getroffen, was ihre hervorragende Arbeit im Rathaus
bestätige. Sehr zufrieden äußerte sich Banneyer auch zu der Zusammenarbeit zwischen seiner
Fraktion und dem Koalitionspartner, der Marsberger Bürgergemeinschaft. Besprechungen und
Vereinbarungen seien stets sachgerecht und zielorientiert.
Bürgermeister Klenner konzentrierte sich in seinen Ausführungen auf verschiedene Aspekte seiner
Arbeit. So gehe es bei den Maßnahmen zur Erstellung des Personalkonzepts der Verwaltung in erster
Linie darum, diese zukunftsfähig zu machen. Im Energiebereich habe sich das Eingehen einer
Genossenschaft mit der Volksbank schon allein aus dem Grunde als richtig erwiesen, weil jeder
Bürger die Möglichkeit habe, sich daran zu beteiligen. Beim Bemühen um Sicherung und Ausbau des
Gesundheitsstandortes Marsberg sei es gelungen, alle beteiligten Gruppen an einen Tisch zu
bekommen, um eine effektive Koordination zu erstellen. Erste Erfolge zeigten bereits die
Niederlassung zweier junger Kinderärztinnen.
Eine gelungene Vorstellung lieferte der CDU - Landtagskandidat Matthias Kerkhoff, der vor allem das
Bemühen als Abgeordneter für die Bürger seines Wahlkreises herausstellte. Besonders erfreut zeigten
sich die Zuhörer darüber, dass er einer Schuldenpolitik auf Kosten der jungen Generation eine
deutliche Abfuhr erteilte. Im politischen Wirken, so Kerkhoff, müsse sich immer Verantwortung
widerspiegeln. Wozu leichtfertiges Geldausgeben führen könne, zeige sich schmerzhaft auf
europäischer Ebene. Darum müsse gespart werden, aber gerecht und fair sollten die dazu getroffenen
Entscheidungen sein.
Ein weiterer besonderer Programmpunkt des Parteitages war die Ehrung langjähriger Mitglieder. So
gehört Sigurd Born der CDU seit 50 Jahren an. Johannes Müller trat vor 40 Jahren in die Partei ein,
Georg Köster, Klaus Lattek und Sturmius Sprenger taten dies vor 25 Jahren. Der Landtagskandidat
und der Stadtverbandsvorsitzende überreichten ihnen die Urkunden im Auftrag der
Bundesvorsitzenden, Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Die Personen auf dem Bild, v.l.:
Hans-Josef Dülme, Georg Köster, Matthias Kerkhoff, Sturmius Sprenger, Michael Rosenkranz

© CDU Stadtverband Marsberg 2017